01.08.12013, 08:29
Giersch (Aegopodium podagraria)
Den meisten Gartenbesitzern gilt der Giersch, auch Dreiblatt genannt, als lästiges Unkraut, das so hartnäckig ist, daß man es nie wieder loswird. Dabei war Giersch früher in der Volksheilkunde sehr geschätzt um Gicht und Rheuma zu behandeln.
Man kann den Giersch jedoch als Wildgemüse essen und dann ist man mitunter froh, soviel von ihm zu haben. Ich verwende den Giersch sehr gerne für grüne Smoothies.
Außerdem hat der Giersch Heilkräfte und kann die Harnorgane und den Stoffwechsel fördern.
Haupt-Anwendungen:
Gicht, Rheuma
Heilwirkung:
abführend,
antirheumatisch,
beruhigend,
entwässernd,
entzündungshemmend,
harnsäurelösend,
harntreibend,
verdauungsanregend
Pflanzenfamilie: Doldenblütler = Apiaceae
volkstümlicher Name: Dreiblatt, Erdholler, Giersch, Geißfuß, Hinfuss, Podagariakraut, Podagrakraut, Podagriarkraut, Zaun-Giersch, Zaungiersch, Zipperleinskraut
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe:
ätherisches Öl, Chlorogensäure, Cumarine, Flavonolglykoside, Harz, Hyperosid, Isoquercitrin, Kaffeesäure, Kalium (hoher Anteil förderlich bei Stoffwechselprozessen), Phenolcarbonsäuren, Polyine, Vitamin C (sehr hoher Anteil). Durch den hohen Gehalt an Mineralien wirkt Giersch basisch und fördert den Stoffwechsel und die Harnorgane. Er entsäuert und entwässert den Körper, stärkt das Bindegewebe und hilft, dort eingelagerte Säuren und Giftstoffe auszuschwemmen
Sammelzeit: März bis Oktober
Blütezeit: Mai bis September
Anwendung:
Tee
2 Esslöffel auf 250 ml Wasser. Kraut mit dem heißen Wasser übergießen, 5 Minuten ziehenlassen und abseihen. Der Tee aus dem getrockneten Kraut hilft gegen Gicht und Rheuma.
Für eine Frühjahrskur kann man statt dem getrockneten Kraut die frischen Triebe in gleicher Menge nutzen.
Umschläge
Das frische zerquetschte Kraut wird als Umschlag auf die betroffene Körperstelle gegen Gicht und Rheuma aufgebracht.
Praktisch ist das zerquetschte Kraut bei Wanderungen gegen Insektenstiche.
Badezusatz
Zubereitung wie der Tee. Als Sitz-Bad gegen Hämorrhoiden.
Pflanzenbeschreibung:
Der Giersch ist in ganz Europa heimisch. Giersch wächst vor allem in Hecken, Gebüsch, Parkanlagen und feuchten Wäldern. Er favorisiert stickstoffhaltige und grundwasserfeuchte Böden.
Die ausdauernde Staude wird zwischen 30 und 90 Zentimeter hoch. Der Stängel ist hohl und kantig. Die Blätter sind doppelt dreizähnig. Die Dolden mit weißen Blütend erscheinen zwischen Juni und August. Die Blütendolde ist 15-25 strahlig. Aus den Giersch-Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen. Die eiförmige und glatte Früchte sind etwa 3-4 mm lang.
Die weißen Wurzeln sind leicht giftig (Falcarindiol) und auch aus kleinen Wurzelstücken kann eine neue Pflanze wachsen. Die Wurzeln bilden weite Ausläufer, die für eine schnelle und sichere Verbreitung sorgen.
Wichtiger Hinweis:
Vorsicht beim Sammeln: Der Giersch hat einige sehr giftige Doppelgänger, wie z.B. den Schierling. Wildpflanzensammler sollten darauf achten, dass der Blattstiel im Querschnitt dreieckig ist, da es keinen giftigen Doppelgänger mit dreieckigem Blattstiel gibt. Ein weiteres Erkennungszeichen ist der petersilienartige Geruch des Giersch
Die Pflanze zählt zu den Doldenblütlern, bei denen durch Kontakt mit der Haut Reizungen auftreten können. Sonnenbestrahlung verschärft dieses Problem
Quelle: Internet
Den meisten Gartenbesitzern gilt der Giersch, auch Dreiblatt genannt, als lästiges Unkraut, das so hartnäckig ist, daß man es nie wieder loswird. Dabei war Giersch früher in der Volksheilkunde sehr geschätzt um Gicht und Rheuma zu behandeln.
Man kann den Giersch jedoch als Wildgemüse essen und dann ist man mitunter froh, soviel von ihm zu haben. Ich verwende den Giersch sehr gerne für grüne Smoothies.
Außerdem hat der Giersch Heilkräfte und kann die Harnorgane und den Stoffwechsel fördern.
Haupt-Anwendungen:
Gicht, Rheuma
Heilwirkung:
abführend,
antirheumatisch,
beruhigend,
entwässernd,
entzündungshemmend,
harnsäurelösend,
harntreibend,
verdauungsanregend
Pflanzenfamilie: Doldenblütler = Apiaceae
volkstümlicher Name: Dreiblatt, Erdholler, Giersch, Geißfuß, Hinfuss, Podagariakraut, Podagrakraut, Podagriarkraut, Zaun-Giersch, Zaungiersch, Zipperleinskraut
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe:
ätherisches Öl, Chlorogensäure, Cumarine, Flavonolglykoside, Harz, Hyperosid, Isoquercitrin, Kaffeesäure, Kalium (hoher Anteil förderlich bei Stoffwechselprozessen), Phenolcarbonsäuren, Polyine, Vitamin C (sehr hoher Anteil). Durch den hohen Gehalt an Mineralien wirkt Giersch basisch und fördert den Stoffwechsel und die Harnorgane. Er entsäuert und entwässert den Körper, stärkt das Bindegewebe und hilft, dort eingelagerte Säuren und Giftstoffe auszuschwemmen
Sammelzeit: März bis Oktober
Blütezeit: Mai bis September
Anwendung:
Tee
2 Esslöffel auf 250 ml Wasser. Kraut mit dem heißen Wasser übergießen, 5 Minuten ziehenlassen und abseihen. Der Tee aus dem getrockneten Kraut hilft gegen Gicht und Rheuma.
Für eine Frühjahrskur kann man statt dem getrockneten Kraut die frischen Triebe in gleicher Menge nutzen.
Umschläge
Das frische zerquetschte Kraut wird als Umschlag auf die betroffene Körperstelle gegen Gicht und Rheuma aufgebracht.
Praktisch ist das zerquetschte Kraut bei Wanderungen gegen Insektenstiche.
Badezusatz
Zubereitung wie der Tee. Als Sitz-Bad gegen Hämorrhoiden.
Pflanzenbeschreibung:
Der Giersch ist in ganz Europa heimisch. Giersch wächst vor allem in Hecken, Gebüsch, Parkanlagen und feuchten Wäldern. Er favorisiert stickstoffhaltige und grundwasserfeuchte Böden.
Die ausdauernde Staude wird zwischen 30 und 90 Zentimeter hoch. Der Stängel ist hohl und kantig. Die Blätter sind doppelt dreizähnig. Die Dolden mit weißen Blütend erscheinen zwischen Juni und August. Die Blütendolde ist 15-25 strahlig. Aus den Giersch-Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen. Die eiförmige und glatte Früchte sind etwa 3-4 mm lang.
Die weißen Wurzeln sind leicht giftig (Falcarindiol) und auch aus kleinen Wurzelstücken kann eine neue Pflanze wachsen. Die Wurzeln bilden weite Ausläufer, die für eine schnelle und sichere Verbreitung sorgen.
Wichtiger Hinweis:
Vorsicht beim Sammeln: Der Giersch hat einige sehr giftige Doppelgänger, wie z.B. den Schierling. Wildpflanzensammler sollten darauf achten, dass der Blattstiel im Querschnitt dreieckig ist, da es keinen giftigen Doppelgänger mit dreieckigem Blattstiel gibt. Ein weiteres Erkennungszeichen ist der petersilienartige Geruch des Giersch
Die Pflanze zählt zu den Doldenblütlern, bei denen durch Kontakt mit der Haut Reizungen auftreten können. Sonnenbestrahlung verschärft dieses Problem
Quelle: Internet
Tue was Du willst, aber wisse was Du willst!