18.09.12007, 20:18
Alexis schrieb:
Ich habe folgende Feststellung gemacht: Wenn man solche einfache Dinge wie Sticken, Stricken oder Häkeln macht, steht man in meiner Generation als Seltenheit da.
Man wird bestaunt, daß man soetwas noch kann und ausübt.
Vor 10 Jahren war bei mir es noch widersprüchlicher. Da bin ich zu Heavy-Metal-Konzerten gegangen und habe Handarbeiten gemacht.
Da war man "modern" und traditionell veranlagt. Damit konnte man damals nicht umgehen.
Solche typischen Arbeiten mache ich besonders gern im Herbst und Winter, wo die Abende wieder länger werden. Dabei schalte ich ab und finde auch eine innere Ruhe.
Zitat:Meine Loesung fuer mich ist: taeglich Frau sein zu ueben. Taeglich versuche ich mein Inneres mit dem Auesseren in Uebereinklang zu bringen, mein Geschlecht also innerlich anzunehmen. Zum einen suche ich mir bewusst jeden Tag ein bis zwei traditionell weibliche Taetigkeiten, die ich verrichte. Also naehen, knüpfen oder malen. Zur Zeit lerne ich das Toepfern, es macht mir sehr viel Freude und ich empfinde es als einen Ausdruck meiner Weiblichkeit.Sehr schönes Thema Alexis, viele Frauen können nicht mal mehr einen Knopf annähen.
Ich habe folgende Feststellung gemacht: Wenn man solche einfache Dinge wie Sticken, Stricken oder Häkeln macht, steht man in meiner Generation als Seltenheit da.
Man wird bestaunt, daß man soetwas noch kann und ausübt.
Vor 10 Jahren war bei mir es noch widersprüchlicher. Da bin ich zu Heavy-Metal-Konzerten gegangen und habe Handarbeiten gemacht.

Da war man "modern" und traditionell veranlagt. Damit konnte man damals nicht umgehen.

Solche typischen Arbeiten mache ich besonders gern im Herbst und Winter, wo die Abende wieder länger werden. Dabei schalte ich ab und finde auch eine innere Ruhe.