29.03.12007, 10:55
Zitat:Ich halte das alles für eine einzige Ausrede, beim besten Willen. Nahrung, die zwar wie Fleisch aussieht, aber keines ist, dient einzig und alleine der logischen Suchtbefriedigung.
Nein das ist kein Nikotinpflaster und vielleicht sollten einige der Herren hier einmal umdenken. Warum bringt ihr solche Dinge mit Leichenfleisch in Verbindung? Ich tue das nämlich nicht. Für mich ist es eine Weizenklei-Rolle, ein Bratling oder eine Tofu-Scheibe. Man sollte sich bestimmte Begriffe, Aussehen usw. eben nicht von den Leichenessern besetzen lassen. Denn schließlich gibt es ja keine vegetarische Keule, Rippe o.ä. (habe ich jedenfalls noch nie gesehen, und nur das würde ich dann in dem Sinne, wie ihr oben beschrieben habt, sehen).
Genau umgedreht wird nämlich ein Schuh daraus, werte Herren. Die Leichenindustrie verpackt ihr Aas in gutaussehende oder nichtssagende Produktformen. Denn wer ißt schon gerne ein Stück Leber, Kopf oder Hals? Da würde sofort das Innere rebellieren. Damit es trotzdem gegessen wird, nimmt man "unverdächtig" aussehende Formen, wie Scheiben, Wurst - alles was man eben aus der Normalkost kennt (Rübenform, Knollenform oder in Scheiben geschnittenes Obst.)
Wer sagt denn, dass eine Wurst automatisch oder traditionell Fleisch sein muß? Also wessen Logik spielt hier wem einen Streich?
Das Wort Wurst kommt laut meinem Herkunfstwörterbuch von "Gemengsel", also was spricht dagegen es zu benutzen, statt "Rübenform-Bratling" zu sagen?
Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfaßt.