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Re: Pestizid-Neuigkeiten - Erato - 06.03.12011 Wie alle wissen, lagern sich Umweltgifte in der Nahrungsmittelkette, vor allem in Fettanteilen tierischer Lebensmittel an. "Pflanzliche Lebensmittel enthalten weniger Dioxin und tragen lediglich zu rund einem Viertel der durchschnittlichen Belastung eines Menschen bei." So die Aussage in der aktuellen Schrot&Korn. http://www.schrotundkorn.de/2011/201103m03.php RE: Pestizid-Neuigkeiten - Erato - 20.08.12012 Information zum Verbot des Pflanzenstärkungsmittels "Vi-Care": In dem Artikel wird über DDAC-Rückstände in einem für den ökologischen Anbau erlaubten Stärkungsmittel berichtet. DDAC ist nicht für Lebensmittel zugelassen. Es gibt keine toxikologischen Untersuchungen im Zusammenhang mit Lebensmitteln. Info DDAC Hinter der Abkürzung DDAC verbirgt sich das Desinfektionsmittel Didecyldmethyl-Ammoniumchlorid. Es gehört zur Gruppe der quartären Ammoniumverbindungen und wird besonders wegen seiner tensiden Wirkung geschätzt. DDAC ist eine waschaktive Substanz. DDAC wird häufig im Zierpflanzenbau eingesetzt, da es wie ein Fungizid wirkt und zur Bekämpfung von Pilzen verwendet werden kann. Es hat die Eigenschaft, die Zellwände von Viren und Bakterien zu zerstören. Zusätzlich wird DDAC auch als Desinfektionsmittel eingesetzt, sowohl bei der Reinigung von Maschinen als auch in der Nacherntebehandlung von Obst. Quelle: http://www.greenpeace.de/themen/chemie/nachrichten/artikel/topfkraeuter_mit_ddac_kontaminiert/ RE: Pestizid-Neuigkeiten - Erato - 09.04.12013 Missbildungen durch hormonell wirksame Pestizide Untersuchungen belegen nach Auskunft des Pestizid Aktions-Netzwerks (PAN), dass Beschäftige in Gärtnereien und ihre Kinder vermehrt unter Fruchtbarkeitsstörungen und Missbildungen der Geschlechtsorgane leiden. Bei Kindern von Gärtnerinnen, die hohen Pestizidbelastungen ausgesetzt waren, gebe es häufig Schädigungen der Hoden und ihrer Funktionen. Das zeigten aktuelle Vergleichsstudien aus Dänemark. Ähnliche Befunde von genitalen Missbildungen bei Jungen, deren Familien direkten Kontakt mit Pestiziden haben, lägen aus Brasilien und Spanien vor. Diese und weitere Untersuchungsergebnisse hat das Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. in der Studie „Endokrine Wirkung von Pestiziden auf Landarbeiter und auf Beschäftigte in Gewächshauskulturen und Gärtnereien“ zusammengetragen und bewertet. „Vieles spricht dafür, dass Umwelteinflüsse wie Chemikalien und Pestizide für die beschriebenen Störungen der Geschlechtsentwicklung verantwortlich sind“, sagt Prof. Dr. Dietrich Klingmüller, leitender Endokrinologe an der Universitätsklinik Bonn, der die Studienergebnisse bewertet hat. In Dänemark seien wiederholt Fälle von Neugeborenen mit Hodenhochstand (Kryptorchismus) und Fehlbildung der Harnröhre (Hypospadie) dokumentiert worden, so PAN. „Diese Veränderungen der Geschlechtsentwicklung sind sehr gravierend. Sie sind als Verweiblichungserscheinungen anzusehen und deuten auf Störungen des Hormonsystems hin“, so Prof. Klingmüller. Für viele Pestizide sei eine endokrine Wirkung – eine Wirkung auf das Hormonsystem – in Laborversuchen zweifelsfrei nachgewiesen worden. Diese Pestizide könnten Geschlechtsveränderungen wie Verweiblichung, Vermännlichung und Unfruchtbarkeit verursachen. PAN hat mit der neuen Studie eine Liste bekannter endokrin wirkender Pestizidwirkstoff erstellt. Viele dieser Stoffe sind in Deutschland und in Europa weiterhin legal zugelassen. ... Quelle: http://www.naturkost.de/wp/2013/03/missbildungen-durch-hormonell-wirksame-pestizide/ RE: Pestizid-Neuigkeiten - Erato - 03.02.12022 30.000 Tonnen Ackergifte werden jährlich in Deutschland gespritzt Zitat:Der Umweltverband BUND und die Heinrich-Böll-Stiftung haben Zahlen und Fakten zusammengetragen, die deutlich machen, wie gefährlich synthetische Pestizide sind. Sie fordern die Bundesregierung zum Handeln auf. RE: Pestizid-Neuigkeiten - Erato - 04.02.12022 Der Pestizidsektor hat die Steuerzahler in der Europäischen Union im Jahr 2017 mehr als zwei Milliarden Euro gekostet. Zu diesem Ergebnis kommen mehrere Umweltorganisationen aus Frankreich in einer gemeinsamen Studie. So haben sie gerechnet. Frankreich ist in der EU der größte Absatzmarkt für Pestizide, noch vor Deutschland, Spanien und Italien. Deshalb haben drei französische Umweltorganisationen versucht, die indirekten Kosten dieses Pestizideinsatzes zu ermitteln. Dabei stützten sie sich weitgehend auf Daten aus Frankreich, die sie auf die EU hochrechneten. Einbezogen in ihre Kostenrechnung haben sie Steuererleichterungen, etwa in Form niedriger Mehrwertsteuersätze, die Kosten behördlicher Regulierung, die Reinigung von kontaminierten Gewässern und Grundwasser, die Treibhausgasemissionen der Herstellung sowie die Behandlung von Landwirten, die durch den Einsatz von Pestiziden erkrankten. Die Organisationen wiesen darauf hin, dass es weitere Kosten gibt, etwa Gesundheitsschäden durch Pestizidrückstände in Obst und Gemüse oder das Artensterben auf den Äckern. Doch seien die Kosten für diese Schäden nur schwer zu beziffern und deshalb nicht mit einbezogen worden. Auch so sind die Zahlen eindrucksvoll: Der Bericht kam auf 327 Millionen Euro an externen Kosten für Frankreich und 2,3 Milliarden Euro für die gesamte EU. Über die Hälfte davon entfiel auf die Reinigung von belastetem Wasser. Dem stellten die Autoren den Profit der Pestizidhersteller in der EU gegenüber, den sie mit 900 Millionen Euro bezifferten. Zehn Millionen Euro gäben die Hersteller jedes Jahr über ihre Lobbyverbände aus, um die euopäische Politik zu beeinflussen. Das sei mehr als die europäische Lebensmittelbehörde EFSA für die Regulierung von Pestiziden zur Verfügung habe. Lena Luig, Referentin für globale Landwirtschaft und Welternährung beim entwicklungspolitischen Inkota-Netzwerk, erklärte: „Es kann nicht sein, dass Konzerne wie Bayer und BASF jährlich Millionen Gewinne aus dem Pestizidgeschäft erzielen, während die Allgemeinheit für die Gesundheits- und Umweltschäden durch Pestizide aufkommen muss.“ ... https://biohandel.de/markt-branche/warum-der-pestizideinsatz-die-eu-bev%C3%B6lkerung-milliarden-kostet RE: Pestizid-Neuigkeiten - Erato - 05.05.12022 Zitat:Reportage zu Pflanzenschutzmitteln https://www.agrarheute.com/land-leben/tv-tipp-einseitige-betrachtung-pestizid-poker-593176 Sendung: https://www.3sat.de/wissen/wissen-in-3sat/der-pestizid-poker-102.html RE: Pestizid-Neuigkeiten - Erato - 05.05.12022 Die Dokumentation auf 3sat ist sehr sehenswert! Unsere Politik redet über Klimaschutz und Schutz vor Wald- und Bienensterben oder Rückgang der natürlichen Vegetation und Lebewesen. An jeder Stelle wird deutlich, daß man von völliger (absichtlicher) Inkompetenz oder absichtlicher Schädigung ausgehen muß. Jeder sollte sich fragen, wie viel ihm seine körperliche Gesundheit wert ist und wen er mit seinen Ausgaben im Supermarkt unterstützt. Der Konsument definiert das Sortiment! Wer hätte sich vor 20 Jahren vorstellen können, daß man ganze Supermärkte gefüllt mit bio-zertifizierten Lebensmitteln findet? Es war eure Kaufentscheidung! RE: Pestizid-Neuigkeiten - Erato - 06.07.12022 Zitat:Pestizide im Obst: Immer mehr Sorten mit Giftstoffen belastet RE: Pestizid-Neuigkeiten - Erato - 08.07.12022 Zitat:67 Pestizide in der Luft in Ostösterreich entdeckt RE: Pestizid-Neuigkeiten - Erato - 09.07.12022 Zitat:Umweltschützer finden Pestizide im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin |